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erstellt am 03.09.2021 (zuletzt geändert: 16.09.2021)

Was ist ein Knowledge Graph?

Ich versuche hier kurz und “for the rest of us” zu erläutern was ein Knowledge Graph ist.

Man kann sich dem Thema wortwörtlich nähern: “Knowledge = Wissen” und “Graph = Diagramm/Schaubild/Kurve”. Es geht also bei einem Knowledge Graph um eine Art der Darstellung von Wissen. Und erfunden hat den Begriff wohl Google. Wo ist nun der Unterschied zwischen einem Knowledge Graph und einer beliebigen Datenbank? Ganz klar im zugrunde gelegten Datenmodell. Während konventionelle Datenbanken darauf spezialisiert sind Informationen zu einzelnen Datensätzen zu speichern, werden die Datensätze in einem Knowledge Graph in ihren semantischen Zusammenhängen gespeichert. Es wird also nicht nur die isolierte Information gespeichert die ein Objekt (oder digital: Entität)beschreibt, sondern auch in welchem Zusammenhang (Graph)diese Entität mit anderen  Entitäten steht. Während konventionelle (relationale) Datenbanken also in erster Linie wie Silos oder Schubladen betrachtet werden können in denen ähnliche oder gleichförmige Entitäten gespeichert werden, ist ein Knowledge Graph ein gigantisches Netz aus Entitäten und Graphen. Und weil das so ist, kann man einem Knowledge Graphen auch komplexere Fragen stellen und erhält umfassendere Antworten  als von einer konventionellen Datenbank.

Google zeigt die Daten des Google Knowledge Graph neben den Suchergebnissen an. Auch wenn die Anzeige und die Datenfelder ziemlich einheitlich sind, die Datenquellen derer sich Google zur Darstellung bedient sind vielfältig. Besonders bevorzugt werden dazu Google Webseiten verwendet die strukturierte Daten gemäß Schema.org als JSON LD zur Verfügung stellen. Der Venus Knowledge Graph baut genau auf diesem Datenmodell auf und ist daher die ideale Datenquelle für den Google Knowledge Graph.

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